kleinkunst-gedichte


- wiedersehen -

seh' ich dich dann endlich wieder
erklingen tief in meinem herzen lieder,
wie sie nur eine seele schreiben kann.

gehst du später mit leichtem schritte
fort aus meiner liebend' mitte,
ist's eben dieser sanfte klang, der von dir bleibt.

ehw
16.11.2004


- für dich und wieder für dich -

für mich werd ich
gefahren erkennen
laufen lernen und
standhaft bleiben
und begreifen was ist

für dich werd ich
mutig sein und
immer weitergehn
im sturm stehen können
und ein licht entzünden

für uns werd ich
all das überstehen
ganz neue wege beschreiten
die wogen glätten und
das licht weitertragen

jelana
28.07.2004


- was dann -

zehrt dir die sehnsucht an herz und verstand
dann nimm dein schicksal selbst in die hand
reise zum ort deiner seele ruh
denn deines glückes meister bist allein DU

mallory
19.05.2004


- gechannelter unsinn -

es fallen vom himmel gestückelte reime
sie sortieren sich zu gedichten - alleine
doch so ganz alleine sind sie ja nicht
denn mindestens zwei brauchts zum gedicht

mallory
19.05.2004


- engel -

und wenn die welt so wie wir glauben sie zu kennen nun tatsächlich gar nicht existiert?
wenn die dinge die wir zu gerne als zufall abtun gar keine zufälle sind?

was wäre wenn dann zwei menschen sich treffen die sich nie hätten treffen sollen - weil sie zusammen die grenzen sprengen und sogar die regeln verändern können?

oder was, wenn es nur der schalk war, der aus purer langeweile diese beiden figuren zu dicht nebeneinander gestellt hat - so dicht, dass sie sich treffen könnten?

was wäre dann wenn die ganz großen spieler es zu spät gesehen hätten? was würden sie alles unternehmen um es rückgängig zu machen? oder hätten sie eine zeit sogar spaß dran? solange bis sie es mit der angst zu tun bekommen?

was, ja was würde dann wohl passieren?

knock knock engel ... ich bin da um dich ins leben zu reissen

sands
13.08.2003


- sehnsucht -

stehst zu jeder zeit noch neben mir
bist wie zum trotz so fern vom hier

in mir trag' ich deine zeichen
fühl' dich niemals von mir weichen

wie am unsichtbaren bande
komm ich nie weiter als zum rande

schicksals krallen halten mich
kosmos' wege schlingen sich
um meinen körper, meine seele
manchmal wähn ich, dass ich dir fehle

mallory
06.06.2003


- mut -

küss sie fort, meine tränen
und ich will mich glücklich wähnen

flieg mit mir in die nächste dimension
denn was kann sie mir schon?!

bist du bei mir
ist mut in mir

mallory
08.10.2002


- vertrauen -

ich suche die worte
doch keins erscheint mir groß genug

ich zeig dir orte
verbringe zeit mit dir im flug

kann ich nicht zeigen oder sagen,
was ich fühl in diesem raum

spürst mit dem herz du meine fragen
geb ich dir antwort nachts im traum

mallory
04.11.2002


- ziel -

große schwingen flieh'n behände
in der ferne übers land
keine mauern keine wände
trotzen ihnen, keine hand

keine mächte könn' sie halten
keine stürme und kein meer
werden immer weiter gleiten
halten erst in deiner näh'

legen sich im schutz der bäume
nieder auf dem blühend land
finden ruhe, mut zum träumen
hältst du sie nur mit sanfter hand

mallory (isa)
02.09.2002


- beistand -

auf meinen schwingen will ich tragen
deines lebens ganze last

an keinen ängsten je verzagen
wenn du schon aufgegeben hast

ich stehe zu dir, sprech' ich leise
halte deine hand dabei

du standest auf und nicktest weise
und deine angst wurd' einerlei

mallory (isa)
22.08.2002


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